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| Rheinische Post,
13. Mai 2008: |
Xanten. So ein römischer Legionär hatte es wirklich nicht leicht. Allein sein Kettenhemd, das ihn im Kampf vor üblen Schnittwunden schützen sollte, konnte bis zu achtzehn Kilo wiegen. Hinzu kamen Helm, Schild und Schwert und was ein Soldat sonst noch so für das tägliche Überleben brauchte. [...] | ||
| Rheinische Post,
13. Mai 2008: |
Legionäre brachten römisches Lagerleben nach Xanten. Nach Altertümern zu forschen, ist eine Sache. Die wissenschaftlichen Ergebnisse auf anschauliche Weise zu vermitteln, eine andere. Die Legio Prima Minervia aus Bonn vereint beides zu einem spannenden Projekt, das am Pfingstwochenende für Aufsehen im Archäologischen Park Xanten sorgte. Acht Legionäre und ein römischer Reiter schlugen an der Herberge ihr Zeltlager auf. Die Parkbesucher erfuhren hautnah, wie es beim römischen Militär zuging. [...] | ||
| Niederrhein Nachrichten,
14. Mai 2008 |
Schüler erforschten:"Wie römisch sind wir?" Xanten. "Wie römisch bist du?" hieß das Motto des Schulbegegnungstages am Freitag im Archäologischen Park Xanten. Obwohl die über 200 teilnehmenden Schüler zunächst irritiert von der Fragestellung waren, konnten sie im Anschluss an den zu bewältigenden Parcours Einiges zur Beantwortung sagen. [...] | ||
| Neue Rhein Zeitung,
16. Mai 2008 |
Arme Soldaten. APX. Zehn Männer unternahmen eine Reise ins alte Rom. Sie campierten in Xanten und ahmten historische Militärmärsche nach. Wer Asterix und Obelix kennt, der stellt sich Soldaten so vor: Brustpanzer, Speer und Schwert sowie einen rechteckigen Schild. "Dieses Bild stimmt so nicht", erklärt Michel Winand, studierter Archäologe und "Hobby-Römer". Denn an Wochenenden ahmt er gemeinsam mit seinen Kollegen von der "Legio Prima" aus Bonn und der "Classis Germanica" aus Köln römische Militärlager nach. [...] Anders als in den Comic-Darstellungen hatte das Römische Reich Jahre lang gar kein Berufsheer. zunächst übernahmen die Bauern die Verteidigung ihres Hab und Guts. "Ihre Ausrüstung war abhängig von ihrem Vermögen", sagte der Archäologe. "Nicht selten reichte es aber nur zu einer einfachen Lanze und einem simplen Kettenhemd". Erst nach der Heeresreform von Konsul Marius im ersten Jahrhundert vor Christus machte das stetig wachsende Reich eine Berufsarmee unumgänglich. Doch auch dann war die Ausstattung der Soldaten nicht immer unbedingt einheitlich. [...] In Xanten konnten Besucher nicht nur das Leben im römischen Lager kennen lernen, es gab auch einen interessanten Rundgang durch mehrere Jahrhunderte römische Militärgeschichte: Helme, Waffen, Schilde wurden gezeigt. | ||
| Gesellschaft für interaktive Experimentalarchäologie
in Deutschland e. V. | |||